Küche Schnittige Küchenhelfer

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Früher war die Marke Güde nur Profiköchen und Metzgern bekannt. Heute ist Kochen ein Megatrend und viele Hobbyköche haben inzwischen die Vorzüge der Solinger Qualitätsklingen für sich entdeckt. „Ein gutes Messer muss aus einem Stück geschmiedet sein“, erklärt Dr. Karl- Peter Born, Chef der Messerfabrik Franz Güde. Dann hat es eine hohe Stabilität, die nötige Elastizität und optimale Balance. Denn: „Schneiden soll kein Kraftakt, sondern ein Fingerspiel sein.“

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Die Rohlinge aus hochwertigem Edelstahl kauft der Urenkel des Firmengründers bei der seit 1878 bestehenden Solinger Messerschmiede Julius Kirschner. Für die Herstellung sind über 40 Arbeitsschritte erforderlich: Ein bis zu zwölf Millimeter starker Stahlstab wird in Spaltstücke geschnitten, die auf 1050 Grad erhitzt und dann im sogenannten „Gesenk“,einer Art Negativform, heiß geschmiedet werden. Dabei knallt der Fallhammer aus zwei Meter Höhe mehrfach auf das Schmiedegesenk, um das rot glühende Eisen zu stauchen und in Form zu bringen. Zum Schluss folgt das Stanzen, Schleifen, Härten und Richten des Rohlings.

Über die Qualität eines Messers entscheidet die Wärmebehandlung des Stahls.Nur durch genaues Einhalten der Temperaturen und Zeiten beim Schmieden, Glühen und Härten erreicht man die feine Metallstruktur. In einem speziellen Verfahren entsteht „Damaststahl“, so genannt, weil es aus Damaskus stammen soll: Bei 1200 Grad werden verschieden harte Stahlschichten zu mehr als 300 Lagen verbunden. Ergebnis: extrem harte, elastische, nicht rostfreie Klingen mit typischem Muster .Die Tradition der Schmiedekunst im bergischen Solingen reicht bis ins 13. Jahrhundert.Waffenschmieden waren damals Vorläufer der Schneidewarenindustrie, die 500 Jahre später in der Region aufkeimte.

Die Veredelung der Rohlinge erfolgt in direkter Nachbarschaft der Schmiede, bei Güde. „Die besondere Qualität unserer Stücke entsteht beim Schleifen“, erklärt der Chef des 19-Mann-Betriebs. Ein Messer wird je nach Funktion von Hand geschliffen. Entscheidend ist der Scharfschliff der Schneide. Er muss auf beiden Seiten gleichmäßig sein, damit man gerade schneiden kann. Bei Güde wird jedes Messer zwei- bis dreimal abgezogen. Durch den Kropf, die Verbindung zwischen Klinge und Griff, und das schwere Endstück sind die Werkzeuge perfekt ausbalanciert und liegen optimal in der Hand. Nicht nur die Qualität, auch die Form ist herausragend – was viele Auszeichnungen belegen. Es gibt Modelle mit Griffen aus Kunststoff oder aus Holz, das Kenner gerne pflegen.Wer es cool mag, nimmt die ganz aus Stahl gearbeitete Profi-Serie – sie verbindet traditionelles Handwerk und modernes Design.

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