Renovierungs-Special

Die große Hausverwalter-Checkliste Folge 1 "Hausverwaltungen": Die richtige Wahl

Hausverwaltungen

Wohnen in den eigenen vier Wänden ist der Traum aller Deutschen. 43 Prozent haben sich diesen Traum bereits erfüllt, in Großstädten gut die Hälfte mit einer selbst genutzten Eigentumswohnung. Besitzer eines Einfamilienhauses müssen sich um alles selbst kümmern, von regelmäßiger Energielieferung bis zu anstehenden Reparaturen. Bei einem Haus, das nach dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) aufgeteilt ist, muss ein Verwalter eingesetzt werden, der die Eigentümergemeinschaft nach außen vertritt, ihre Beschlüsse in die Tat umsetzt und ihr Vermögen (Haus, Grundstück, Geldkonten) verwaltet.

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Der Hausverwalter kann ein Miteigentümer sein, der die Aufgabe z. B. ehrenamtlich übernimmt, oder ein Dienstleister, mit dem auf Honorarbasis ein Verwaltervertrag auf maximal fünf Jahre geschlossen wird. Ob Sie eine Wohnung im Altbau kaufen oder in einer neuen Wohnanlage: Eine Verwaltung gibt es meistens bereits, beim Altbau sowieso. Beim Neubau hat der Bauträger oft eine Erstverwaltung auf maximal drei Jahre eingesetzt. Spätestens wenn die Verträge zur Verlängerung anstehen, sollte sich jede Eigentümergemeinschaft fragen, wie gut oder schlecht arbeitet eigentlich der bisher engagierte Dienstleister?

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Florian Streibl gibt in seinem „Profi-Handbuch für Wohnungseigentümer“ kompakten Rat zu Fragen rund um Kauf, Eigentümer versammlung, Beirat und Verwaltung. Plus Checklisten. 224 S., 24,90 Euro (Walhalla Verlag).

Die Regeln treuhänderischer Verwaltung einzuhalten, sollte selbstverständlich sein. Doch leider ist das nicht immer so, weiß Gabriele Heinrich, Geschäftsführerin des Verbraucherschutzvereins „Wohnen im Eigentum“: „Jeder Frisör oder Klempner braucht eine Berufsausbildung, gewerblicher Hausverwalter kann jeder werden. Es gibt keine vorgeschriebene Qualifikation. Entsprechend tauchen in der Beratung unserer Mitglieder regelmäßig Fälle auf, in denen es Verwaltern an kaufmännischer, bautechnischer oder juristischer Sachkunde mangelt.“

Nur professionelle Arbeit und regelmäßige Kontrolle (siehe Fragebogen unten zum Download) stellen den Wert der Eigentumswohnung langfristig sicher. Schließlich ist die Wohnung häufig der größte Teil des persönlichen Vermögens, dessen Verwaltung einem Dritten zu treuen Händen übergeben wurde. Infos unter www.wohnen-im-eigentum.de und in der Folge 2 unserer ZUHAUSE WOHNEN-Serie.

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Hausbau | Mieten | Wohnung