Gartengestaltung

So bekämpfen Sie Schimmel, Trockenheit, Befall und Frost 10 Tipps für bessere Gartenerde

Gelber Rasen, kränkelnde Sträucher? So mancher gibt dann vorschnell seine Pflanzen auf und will sie ersetzen. ZUHAUSE WOHNEN rät: Erst einmal den Boden prüfen und je nach Diagnose verbessern. Getreu der bewährten Gärtnerregel: Es gibt keine schlechte Erde! 
Gartenerde
   
1 von 3

1. Bodengeheimnisse Jeder Boden besteht aus verwittertem Gestein. Je nach Korngröße der Teilchen unterscheidet man dabei zwischen Sand, Schluff und Ton. Setzt sich daraus ein sandiger Lehmboden zusammen, haben wir beim Gärtnern die besten Voraussetzungen.  

2. Achtung: Sperrschicht Gerade arme Sandböden haben in ca. 1 m Tiefe eine bis 10 cm dicke Schicht aus Eisenoxid (Ortstein). Sie ist für Wasser und Baumwurzeln fast undurchlässig, was im Winter zu Staunässe und im Sommer zu Trockenheit führt. Abhilfe: Drainagen, Bohrungen mit Kiespackungen und tiefe Baumgruben.  

3. Gute Nachricht für Faulpelze
Wer es mit dem Spaten übertreibt, stört leicht das Bodenleben, denn beim Umgraben kommt das Oberste nach unten – so leiden sauerstoffliebende Bakterien unter Atemnot. Besser sind Sauzahn, Grabegabel oder Grubber zum Lockern.  

4. Frost ist bei schwerem Lehmboden eine Wohltat. Gräbt man im Herbst grobschollig um,friert die obere Bodenschicht zu einer feinen, lockeren Krume. Sobald sie im Frühjahr abgetrocknet ist, kann ausgesät werden. 

5. Die Natur imitieren Wiesenkräuter oder Waldlaub schützen den Boden vor Überhitzung und Trockenheit. Schaffen Sie doch auch eine Bodendecke aus Rasenschnitt, halbfertigem Kompost bzw. Rindenschredder.  

1 von 3
Promotion
Schlagworte
Gartengestaltung | Badezimmer | Bodenbeläge | Wasser | Einrichtungstipps
Autor
Arne Janssen